Der freie Personenverkehr innerhalb des Schengenraumes ist eine der größten Errungenschaften der Europäischen Union. Am 25. März 2020, dem 25. Jahrestag des Inkrafttretens des Schengener Abkommens waren aufgrund der Covid-19 Pandemie die Grenzen der meisten Europäischen Mitgliedstaaten jedoch geschlossen. 

1.   Ist die Europäische Kommission der Auffassung, dass Grenzschliessungen ein geeignetes Mittel sind, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen? Wenn ja, kann die Europäische Kommission die wissenschaftlichen Argumente liefern, die die Entscheidung der betroffenen Mitgliedstaaten rechtfertigen?

2.   Kann die Kommission die Gründe erläutern, welche bestimmte Mitgliedstaaten zu selektiven Grenzschließungen motiviert haben? Wenn ja, auf welche Rechtfertigungen sowie Rechtsgrundlage stützen sich diese Staaten? Welche Maßnahmen ergreift die Europäische Kommission, um das Funktionieren des Schengen-Raums wiederherzustellen und die Grundrechte der europäischen Bürger zu gewährleisten?

 

Unterzeichner:

Christophe Hansen, LU (EPP), Isabel Wiseler, LU (EPP), Marc Angel, LU (S&D), Charles Goerens, LU (Renew), Tilly Metz, LU (Greens/EFA), Monica Semedo, LU (Renew), Pascal Arimont, BE (EPP) Katarina Barley, DE (S&D)Saskia Bricmont, BE (Greens/EFA), Damien Carême, FR (Greens/EFA)Olivier Chastel, BE (Renew), Karima Delli, FR (Greens/EFA)Petra De Sutter, BE (Greens/EFA)Claude Gruffat, FR (Greens/EFA)Fabienne Keller, FR (Renew), Jeroen Lenaers, NL (EPP), Benoît Lutgen, BE (EPP), Kris Peeters, BE (EPP), Frédérique Ries, BE (Renew), Christine Schneider, DE (EPP), Andreas Schwab, DE (EPP), Ralf Seekatz, DE (EPP), Sabine Verheyen, DE (EPP)